In der Region Ostwürttemberg stellt der Beruf des Industriemechanikers eine wichtige Qualifikation dar. Bei sehr vielen Industriebetrieben müssen Maschinen und ganze Fertigungsanlagen installiert, vernetzt und in Betrieb genommen werden. Die Wartung und Reparatur von Betriebsanlagen und technischen Systemen gehört ebenfalls zu den Aufgaben eines Industriemechanikers. Der Bedarf nach Industriemechanikern ist also groß. „Das Umschulungsangebot der IHK Ostwürttemberg ist deshalb ein wichtiger Beitrag, um den steigenden Fachkräftebedarf der Firmen zu decken“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Thilo Rentschler. Berufliche Qualifizierung ist essentieller Bestandteil der jüngst neu aufgelegten und in die Zukunftsoffensive eingebetteten Fachkräfteallianz.
„Die Umschüler zum Industriemechaniker absolvieren zunächst eine umfassende Metallgrundausbildung. Danach folgt eine fundierte Ausbildung an konventionellen Dreh- und Fräsmaschinen. Anschließend werden sie an CNC-Maschinen, in der Schweißtechnik sowie anhand modernster Steuerungen in der Automatisierungstechnik ausgebildet“, sagt Oliver Kosik, stellvertretender Leiter des IHK-Bildungszentrums. Außerdem sind die Grundlagen der Elektrotechnik ein weiterer wichtiger Bestandteil der Ausbildung. In einem betrieblichen Praktikum können sich die Umschüler schließlich im industriellen Produktionsprozess bewähren. Die Umschulungsdauer beträgt 24 Monate in Vollzeit und wird von Montag bis Freitag im IHK- Bildungszentrum Aalen durchgeführt. „Die breite Ausbildung bietet den zukünftigen Absolventen und Absolventinnen hochattraktive Arbeitsstellen in kleinen wie auch in großen Unternehmen der Region“, sagt Kosik.
Diese Umschulung wird bei entsprechender Voraussetzung finanziell gefördert (Agentur für Arbeit, Jobcenter, Deutsche Rentenversicherung). Weitere Informationen gibt es am 18. Januar 2023, um 17 Uhr beim Infoabend im IHK-Bildungszentrum.
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