Kommunen stehen in einem zunehmend volatilen und krisenhaften Umfeld vor der Herausforderung, Ressourcen effizient einzusetzen und sich auf neue Gegebenheiten einzustellen. „Die Budgetierung gilt als einer der Bereiche, der am stärksten von der digitalen Transformation betroffen sein wird“, betont Dr. Klaus Effing, Vorstand der KGSt und ergänzt: „Unser Bericht soll dazu ermutigen, den Planungs- und Budgetierungsprozess zu überdenken und Möglichkeiten zur Verbesserung der Effizienz und Wirksamkeit zu identifizieren. Die Leitmotive können dabei als Richtschnur dienen.“
Ein Budgetierungsansatz, der sich an den Leitmotiven „Verbinden“, „Flexibilisieren“, „Vereinfachen“ und „Kommunizieren“ orientiert und die Potenziale der Digitalisierung nutzt, kann die Modernisierung der Budgetierung entscheidend vorantreiben. Besondere Beachtung sollte jedoch der Organisationskultur geschenkt werden, die einen maßgeblichen Einfluss auf das Steuerungssystem hat.
Michael Gerstacker, Autor der Publikation und Referent im Programmbereich Finanzmanagement der KGSt, erklärt: „Kommunen müssen die Budgetierung aktiv gestalten und an lokale Gegebenheiten anpassen. Die Digitalisierung bietet die Chance, die Budgetierung weiterzuentwickeln. Dadurch können nicht nur Abläufe rationalisiert, sondern die Planung auch wirkungsorientierter gestaltet werden.“
Die Veröffentlichung richtet sich an Verantwortliche im Finanzbereich, Personen mit Budgetverantwortung sowie Entscheidungsträger in der kommunalen Verwaltung. Sie bietet neben theoretischen Grundlagen auch praxisnahe Empfehlungen zur Weiterentwicklung der kommunalen Budgetierung.
Die KGSt®-Publikation 7/2025 steht KGSt-Mitgliedern ab sofort im internen Bereich des KGSt®-Portals unter www.kgst.de/doc/20250120A0004 zur Verfügung.
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