Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG): Erste Anforderungen werden wirksam
Mit der novellierten EU-Gebäuderichtlinie EPBD 2024/1275, die seit Mai 2024 gilt und bis Juni 2026 in deutsches Recht überführt werden muss, treten bereits ab 2025 erste Regelungen in Kraft: Insbesondere für Bestandsgebäude mit mehr als 20 Stellplätzen müssen ab dem 1. Januar 2025 mindestens einen Ladepunkt vorgehalten werden. Für einen detaillierteren Überblick und mehr Informationen empfehlen wir unseren Blog Beitrag: Pressebox – Novellierte EU Gebäuderichtlinie verstärkt den Druck auf die Gebäudeeigentümer
Tipps zur Umsetzung des GEIG:
Um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden und Verzögerungen zu vermeiden, sollten Gebäudeeigentümer frühzeitig mit der Planung beginnen:
- Frühzeitige Planung: Eine rechtzeitige Analyse und Integration der Anforderungen können Engpässe vermeiden und die Effizienz steigern.
- Expertenrat einholen: Fachleute für Elektromobilität können helfen, technische Herausforderungen zu bewältigen und die gesetzlichen Vorgaben korrekt umzusetzen.
- Erfolgsbeispiele nutzen: Realisierte Projekte können als Orientierung dienen und bewährte Ansätze aufzeigen.
Weitere Entwicklungen im Bereich der E-Fahrzeug-Zulassungen
Im von Januar bis Oktober 2024 waren europaweit 14,8 Prozent der Neuzulassungen elektrisch. Bis 2025 wird ein Anstieg auf 25 Prozent erwartet, getrieben durch strengere Flottenziele, sinkende Batteriepreise und neue Fahrzeugmodelle. In Deutschland lag der Anteil 2024 aufgrund der Streichung von Kaufprämien zeitweise bei nur 13,3 Prozent, zeigte aber im Oktober wieder einen Anstieg auf 15,3 Prozent. Somit ist auch in Deutschland mit einer weiteren Erhöhung von neu zugelassenen elektrischen Fahrzeugen zu rechnen. Weiter angetrieben wird dies durch die steigenden CO₂-Abgaben und strengeren Flottenziele.
Erhöhung der CO₂-Abgaben:
Ab 2025 steigen die CO₂-Abgaben von 45 € auf 55 € pro Tonne. Das kann laut ADAC unter anderem zu einem Dieselpreisanstieg von rund 16 Cent pro Liter führen. Ziel ist es, die CO₂-Emissionen weiter zu reduzieren und die Nutzung klimafreundlicher Alternativen wie Elektrofahrzeugen weiter zu fördern, was sowohl private Fahrzeugbesitzer wie auch Unternehmen betrifft.
Strengere CO₂-Flottenziele:
Ab dem 1. Januar 2025 müssen die CO₂-Emissionen für neu zugelassene Lkw und Sattelmaschinen über 16 Tonnen Gesamtgewicht um 15 Prozent niedriger sein als in den Vergleichsjahren 2019 und 2020. Die EU-Kommission wird die Wirksamkeit dieser Maßnahmen 2027 evaluieren. Hiermit sind zunächst Unternehmen mit
Förderprogramme für Ladeinfrastruktur
Zur Unterstützung des Ladeinfrastrukturausbaus bleiben staatliche Förderprogramme bestehen. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) stellt noch bis Ende 2025 Förderbudgets für den Aufbau öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur bereit. Diese Mittel richten sich an Unternehmen, Kommunen und Betreiber, die Ladepunkte errichten möchten. Zudem sind im Rahmen der bevorstehenden Bundestagswahlen Ankündigungen zur weiteren Förderung von Ladeinfrastruktur gemacht worden, hierdurch kann auch zukünftig mit weiteren Förderungen gerechnet werden.
Fazit
Die neuen Regelungen und Förderprogramme bieten eine klare Perspektive für den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Unternehmen und Immobilienbesitzer sind gefordert, die Anforderungen frühzeitig umzusetzen, um von den Vorteilen der Elektromobilität zu profitieren und gleichzeitig gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen.
ENERANDO ist ein junges und dynamisches Unternehmen, das sich unter dem Blickwinkel der Elektromobilität auf Energieinfrastrukturlösungen spezialisiert hat. Mit unserem Team von EV-, Energie- und IT-Experten verfolgen wir die Vision einer ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Mobilität und Energieversorgung. In diesem Zusammenhang unterstützen wir Unternehmen dabei, die Herausforderungen der Mobilitäts- und Energiewende zu meistern sowie nachhaltig davon zu profitieren. Mit unserer Komplettlösung aus eigenentwickelter Wallbox, CPO-Backend und unserem Service-Angebot, das von der Analyse bis zu Wartung und Betrieb reicht, bieten wir Lösungen über alle Phasen des Aufbaus und Betriebs von Ladeinfrastruktur und der Optimierung der vorhandenen Energieinfrastruktur. Unser Ziel ist es, für unsere Kunden den Return on Invest zu optimieren und gleichzeitig die Auswirkungen auf die eigenen Prozesse & Ressourcen zu minimieren. So leisten wir gemeinsam mit unseren Kunden einen Beitrag für nachhaltiges und gleichzeitig profitables Wirtschaften im Einklang mit dem Natur- und Klimaschutz.
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